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Gesprächsleitfaden

Anregungen als Einstiegshilfe für ein Gespräch mit meinem Kind

  1. 1.

    „Ich kann verstehen, dass dich diese Seiten interessieren. Mir ging das früher auch so, nur hatte ich andere Möglichkeiten. Was meinst du?“

  2. 2.

    „Ich habe heute von einer Studie gehört, die sagt, dass bereits 60 Prozent der 11- bis 14-jährigen Jugendlichen Seiten mit pornografischen Inhalten besucht haben. Und du bist 12. Besuchst du auch solche Seiten?“

  3. 3.

    „Ich habe heute das Wort eklig gegoogelt und bin dabei auf einer Pornoseite gelandet. Ist dir das auch schon einmal passiert?“

  4. 4.

    „Ich höre von Kollegen, dass sie Stress haben mit ihren Kindern, weil sie Pornos schauen. Sie sind zwar ein bisschen älter als du, doch trotzdem habe ich mich gefragt, ob du vielleicht auch schon einmal auf einer Pornoseite gelandet bist? Können wir darüber reden?“

  5. 5.

    „Ich habe heute rote Ohren bekommen, als ich an deinem Laptop vorbeiging. Da war ein Pornofilm zu sehen. Es fällt mir schwer mit dir darüber zu reden, aber ich tue es und bitte dich es auch zu tun.“

  6. 6.

    „Ich möchte nicht, dass du Pornos schaust. Lass uns gemeinsam nach Regeln suchen, wie wir in der Familie damit umgehen.“

  7. 7.

    „Ich mache mir große Sorgen, weil ich weiß, dass du Pornos schaust. Was fasziniert dich daran?“

  8. 8.

    „Ich weiß, dass du Pornos schaust und das macht mir Angst. Ich mache mich strafbar, wenn ich nichts dagegen unternehme. Weißt du das?“

  9. 9.

    „Wenn ich an meine Jugend denke, fällt mir ein, dass wir heimlich auf VHS-Kassetten Josefine Mutzenbacher geschaut haben. Sie war eine Wiener Prostituierte und hat in einigen Pornofilmen mitgespielt. Heute ist das alles ganz anders. In wenigen Minuten kannst du so viele Videos anklicken wie du möchtest. Wie siehst du das?“

  10. 10.

    „Ich bin gerade überrascht, weil mir eine Kollegin/ ein Kollege erzählt hat, dass es völlig normal ist, dass junge Leute sich freizügige Bilder über ihr Smartphone senden. Stimmt das?"

  11. 11.

    „Wenn ich daran zurück denke, wie ich meinem festen Freund/meiner festen Freundin das erste freizügige Foto von mir – ja so richtig mit Fotoapparat gemacht und dann tagelang gewartet, bis ich es entwickelt gesehen habe und ihm/ihr schenken konnte – dann ist das ja der Wahnsinn, wie schnell das heute mit WhatsApp oder Snapchat geht. Das macht mir richtig Angst. Vor allem, weil ich nicht weiß, wer das noch alles sehen kann. Geht dir das auch so?“

  12. 12.

    „Ich habe heute von dem „Trend“ Sexting gehört. Das bedeutet so viel wie, intime/erotische Bilder oder Videos von sich über das Internet zu verschicken. Hast du das auch schon einmal gemacht? Können wir darüber reden?“

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